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Ausgabe: 11/2009
Figurbetonte Dekoration
Neue Flaschen- und Becherformen führten zur Entwicklung von Sleeve-Dekorationen, die wie eine zweite Haut sitzen.
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You never get a second chance to make a first impression» gilt nicht nur bei Bewerbungsgesprächen. Auch Lebensmittel erhalten keine zweite Chance, einen guten Eindruck zu machen. Daher ist die Verpackung nicht umsonst die Visitenkarte eines Produkts. Um sich aus der Vielfalt der Mitbewerbererzeugnisse abzuheben, kommt der schützenden Produkthülle eine besondere Rolle zu, da sowohl deren Form als
auch die Gestaltung des Etiketts den Verbrauchern als Erstes ins Auge fallen. In den wenigsten Fällen können Konsumenten vor dem Kauf das Produkt degustieren, sodass allein die Verpackung Lust auf das Produkt machen kann.
Sleeve-Dekorationen gehören zu den Individualisten unter den Verpackungen, da das Etikett massgeschneidert auf die jeweilige Form angepasst werden kann. Im Schrumpfverfahren wird das «Kleid» auf Bruchteile von Millimetern genau an die Formen von Flaschen oder Bechern angepasst. Philipp Hofer von der Nyco flexible packaging GmbH kennt die «Tücken des Objekts» und weiss, wie Massgeschneiderte Sleeve-Dekorationen hergestellt werden. Damit später auf der Verpackung jeder Schriftzug und das Motiv an den richtigen Stellen sitzen und sich den Rundungen anpassen können, muss das Design am Computer aufgezogen werden. Dazu schicken
Kunden eine PDF-Datei der Flasche oder des Bechers, sodass ein Computerprogramm die Proportionen berechnen kann. Anhand dieser Angaben wird das gewünschte Motiv oder Logo appliziert und das Mass der Streckung festgelegt. Durch das Schrumpfverfahren wird der
Sleeve kleiner, weshalb vor allem Bilder und Logos grösser gezogen werden müssen, damit sie später passgenau sitzen. Dies stellt jedoch besondere Anforderungen an das Sleeve-Material.
Sleeve-Produktion. Für die Sleeve-Produktion eignen sich besonders Polyethylen (PET), Polyvinylchlorid (PVC) oder Polystyrol (OPS). Die Kunststoffe sind unter Einwirkung von Wärme schrumpffähig und lassen sich im Tiefdruck-, Flexo- sowie im UV-Offsetdruckverfahren
bedrucken. Das berechnete Design wird auf die anfangs noch einlagige Folie aufgedruckt, zugeschnitten und im Sleever (Schlauchformmaschine) zu Schläuchen geformt. Diese werden auf Rollen gewickelt und zu Kunden, wie zum Beispiel die Biplast AG, transportiert.
>> Lesen Sie mehr darüber in der aktuellen Ausgabe LT 11/09.


